Beim Fahrrad fahren abnehmen

Das Fahrrad eignet sich als Trainingsgerät für alle Altersgruppen und kann sowohl für das Ausdauer-, als auch für das Krafttraining eingesetzt werden. Wer sich also im Alltag mit dem Fahrrad fortbewegt, schont nicht nur die Umwelt, sondern stärkt zusätzlich sein Immunsystem und hebt die Stimmung.

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Gemächlich durch die Natur radeln und dabei abnehmen, ist das möglich?
Um tatsächlich effektiv abzunehmen, benötigt es schon einiger Schweißtropfen, denn ohne ein systematisches Training abnehmen oder die Leistung steigern, ist mit gemütlichem Radeln nicht möglich.

Fährt man hin und wieder Fahrrad, hält man sich zwar fit, aber kontrolliert abnehmen und deutlich seine Leistung steigern, ist nur unter einem optimierten Training möglich.

Einige Tipps für Ihren Trainingsplan



Der Radsport ist besonders gelenkschonend, denn bis zu 70 Prozent des eigenen Körpergewichts trägt der Fahrradsattel. Bei einer Stunde Fahrradfahren werden nicht nur zwischen 200 und 800 Kalorien verbrannt, sondern auch Muskeln aufgebaut.

Damit auch Sie tüchtig Kalorien, während der Fahrt verbrennen, sollten Sie folgendes beachten:

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  • statt einmal pro Woche eine lange Strecke zu fahren, empfiehlt es sich, mehrmals pro Woche etwa 20 bis 40 Minuten lang Fahrrad zu fahren.

  • Fahren Sie anfangs im niedrigeren Gang und treten Sie dabei regelmäßig in die Pedale.

  • Achten Sie auf Ihren Puls und Ihre Herzfrequenz, denn nur, wenn sich Ihr Körper im richtigen Frequenzbereich befindet, werden tatsächlich Fettreserven abgebaut.



HIIT (Hoch intensives Intervalltraining)



Um sich einen straffen Po und eine schlanke Linie zu „erstrampeln“, eignet sich besonders das sogenannte HIIT. Bei diesem Training geht man für eine bestimmte Zeit an seine Belastungsgrenze, üblicherweise für ca. 30- 60 Sekunden.

Danach erholt man sich bei einem lockeren Tempo für etwa die dreifache Zeitdauer der Belastungsphase. Diese Vorgehensweise wiederholt man dann immer wieder.

Durch den Wechsel zwischen Belastungs- und Erholungsphase, erhöht sich das Sauerstoffdefizit, was zu einem deutlich längeren „Nachbrenneffekt“ führt. Je höher der Puls beim Training ist, desto schneller sind die Glykogen-Reserven leer und desto schneller muss der Körper auf neue Energiequellen zurückgreifen, wie Proteine oder eben Fett.

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Durch die kürzeren, aber sehr intensiven Trainingseinheiten, bewahrt man den Körper davor auf die Muskeln zuzugreifen. Zudem wird der Stoffwechsel stark beschleunigt, wodurch wiederum über die eigentliche Trainingsdauer hinweg, ein hoher Nachbrenneffekt erzielt wird.

Der Nachbrenneffekt kann sogar über Stunden nach dem Training erfolgen. Somit eignet sich das HIIT hervorragend zum Fettverbrennen.

Möchten Sie Muskelmasse aufbauen, Beine und Po straffen, oder einfach nur Abnehmen? Egal, ob man sich beim HIIT so richtig auspowert oder in der Natur Vollgas gibt, um einen Erfolg zu erzielen und seinem Wunschgewicht ein Stück näher zu kommen, spielt wie immer, auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle.